Openevidence: Welches Modell wird verwendet?
- Einführung zu Openevidence
- Verwendetes Modell bei Openevidence
- Bedeutung des Modells für die Nutzung
- Zusammenfassung
Einführung zu Openevidence
Openevidence ist eine Plattform bzw. ein Tool, das darauf ausgelegt ist, wissenschaftliche Belege und Daten zugänglich zu machen und deren Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen. Dabei steht die transparente Darstellung von Evidenzen im Vordergrund, damit Nutzer schnell und einfach nachvollziehen können, welche Beweise oder Daten eine bestimmte Aussage stützen.
Verwendetes Modell bei Openevidence
Das zugrunde liegende Modell von Openevidence basiert im Wesentlichen auf Prinzipien der evidenzbasierten Forschung und der semantischen Datenverarbeitung. Es nutzt eine Kombination aus Wissensgraphen und standardisierten Ontologien, um Informationen zu strukturieren und die Beziehungen zwischen verschiedenen Evidenzstücken darzustellen. Dadurch können komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge visualisiert und nachvollziehbar gemacht werden.
Im Kern werden Aussagen und deren Belege als Knoten und Kanten abgebildet, die miteinander verknüpft sind. Dieses Modell ist darauf ausgerichtet, die Herkunft einer Information transparent zu machen und Sperrvermerke sowie Vertrauensbewertungen zu integrieren. Dadurch können Nutzer nicht nur die Daten selbst sehen, sondern auch die Qualität und Herkunft der Evidenz kritisch einschätzen.
Bedeutung des Modells für die Nutzung
Durch die Modellierung mit Wissensgraphen und Ontologien wird es möglich, die Evidenz flexibel zu durchsuchen, zu filtern und in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden. Dies erleichtert Forschern, Politikern oder der interessierten Öffentlichkeit den Zugriff auf geprüfte Informationen, die auf belastbaren Quellen basieren.
Zusätzlich kann durch die Struktur des Modells automatisiert geprüft werden, ob neue Daten konsistent sind und wie diese in bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse passen. Somit unterstützt Openevidence eine transparente, nachvollziehbare und überprüfbare Informationsverarbeitung.
Zusammenfassung
Openevidence verwendet ein evidenzbasiertes Modell, das auf Wissensgraphen und Ontologien basiert, um wissenschaftliche Belege strukturiert und transparent darzustellen. Dieses Modell ermöglicht es Nutzern, die Herkunft und Vertrauenswürdigkeit von Informationen nachzuvollziehen und unterstützt damit eine verantwortungsvolle Informationsnutzung in Forschung und Öffentlichkeit.
