Wie viel Speicherplatz benötigt eine typische Zeitrafferaufnahme auf dem Huawei Mate 20 Pro?
- Einführung — was beeinflusst die Dateigröße einer Zeitrafferaufnahme
- Auflösung und Kodierung des fertigen Videos
- Einzelbilder vor dem Rendern (Fotos im Zeitraffer-Modus)
- Abhängigkeit von Intervall und Aufnahmedauer
- Praktische Beispiele zur Orientierung
- Tipps zur Speicheroptimierung
- Fazit
Einführung — was beeinflusst die Dateigröße einer Zeitrafferaufnahme
Die Dateigröße einer Zeitrafferaufnahme auf dem Huawei Mate 20 Pro hängt von mehreren Faktoren ab: Auflösung und Bildrate der aufgenommenen Einzelbilder, Komprimierung beim Zusammenfügen der Frames zur Videodatei, Länge der Aufnahme, Bildqualität (JPEG/RAW) der Einzelbilder und zusätzliche Metadaten. Das Mate 20 Pro bietet verschiedene Einstellungen, die den Speicherbedarf stark verändern können.
Auflösung und Kodierung des fertigen Videos
Wenn das Smartphone die Einzelbilder zu einem fertigen Zeitraffervideo rendert, bestimmt die Videoauflösung (z. B. 1080p vs. 4K) und der verwendete Codec (typischerweise H.264) die Dateigröße pro Minute. Ein in 1080p gerendertes H.264-Video mit moderater Kompression benötigt grob 60–150 MB pro Minute, abhängig von Detailreichtum und Bewegung im Bild. Ein 4K-Video kann etwa 150–400 MB pro Minute beanspruchen. Für eine typische Zeile: 10 Minuten 1080p ≈ 600–1500 MB, 10 Minuten 4K ≈ 1,5–4 GB.
Einzelbilder vor dem Rendern (Fotos im Zeitraffer-Modus)
Wenn das Mate 20 Pro die Zeitrafferaufnahme als Serie von Fotos speichert (einige Modi speichern zusätzlich die Einzelbilder), ist die Größe einzelner JPG-Bilder bei 12 MP typischerweise 2–6 MB pro Foto, abhängig von Motivkomplexität und JPEG-Kompression. Bei RAW (falls unterstützt und aktiviert) liegt ein einzelnes DNG-Foto eher bei 20–30+ MB. Bei vielen Stunden Aufnahme summiert sich das schnell: 1 Foto pro Sekunde über eine Stunde = 3600 Fotos → bei 3 MB/JPG ≈ 10,8 GB.
Abhängigkeit von Intervall und Aufnahmedauer
Der gewählte Aufnahmeintervall (z. B. ein Foto alle 1/2/5/10 Sekunden oder alle paar Minuten) bestimmt direkt die Anzahl gespeicherter Bilder und damit den Speicherbedarf. Ein engeres Intervall (mehr Bilder) führt zu flüssigeren Zeitraffern, kostet aber proportional mehr Speicher. Ebenso erhöht eine längere Gesamtdauer den Bedarf linear.
Praktische Beispiele zur Orientierung
Für einen kurzen, praxisnahen Vergleich: Eine 1-stündige Zeitrafferaufnahme mit einem Intervall von 1 Sekunde, aus der ein 30-sekündiges 30-fps-Video gerendert wird, würde bei Speicherung der Einzelfotos als JPEG etwa 6–18 GB benötigen (je nach JPG-Größe). Wird nur das gerenderte 1080p-Video abgelegt, sind eher 60–150 MB pro Minute zu erwarten, also rund 3,6–9 GB für 60 Minuten Video in 1080p; in der Praxis ist ein aus Einzelbildern erstelltes 1-stündiges Zeitraffervideo kürzer (z. B. 30–60 Sekunden) und damit deutlich kleiner (ein 30–60 Sekunden 1080p-Video eher 30–150 MB).
Tipps zur Speicheroptimierung
Um Speicher zu sparen, können Sie längere Intervalle wählen (weniger Fotos pro Zeit), nur das gerenderte Video statt aller Einzelbilder speichern oder in 1080p statt 4K rendern. Wenn Sie hohe Qualität wollen, speichern Sie RAW nur selektiv oder nutzen externe Speicherlösungen bzw. Cloud-Backup.
Fazit
Es gibt keine einzige Zahl, die für das Mate 20 Pro gilt, weil Intervall, Dauer, Bildformat und Ausgaberesolution die Größe stark bestimmen. Als grobe Orientierung: Einzelbilder (JPEG) ca. 2–6 MB pro Foto, RAW 20–30+ MB pro Foto; gerenderte Videos ~60–150 MB/Min (1080p) bzw. ~150–400 MB/Min (4K). Mit diesen Werten können Sie den benötigten Speicher für Ihre geplante Aufnahme gut abschätzen.
