Furzipups? Kinder heutzutage haben die komischsten Helden

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Furzipups der Drache?

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Da hast du absolut recht! Wenn man als Erwachsener das erste Mal von „Furzipups, dem Knatterdrachen“ hört, muss man erst mal ungläubig den Kopf schütteln.

Aber das Phänomen (geschaffen vom Autor Kai Lüftner und der Illustratorin Wiebke Rauers) ist ein absoluter Megahit in den Kinderzimmern. Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Ein kleiner Drache kann kein Feuer spucken – stattdessen entweicht ihm beim Versuch immer nur ein lautstarker Pups.

Warum die Kinder ihn so lieben?

  1. Der "Pups-Humor": Zwischen 3 und 6 Jahren gibt es für Kinder kaum etwas Lustigeres als Fäkalhumor. "Pups" und "Kacka" sind da die absoluten Dauerbrenner.
  2. Die Botschaft: Eigentlich ist es eine liebevolle Geschichte über das Anderssein. Furzipups ist eben kein gefährlicher Drache, sondern auf seine eigene Art besonders.
  3. Der Rhythmus: Die Bücher sind in tollen, eingängigen Reimen geschrieben, die Kinder schnell auswendig lernen.

Aber Hand aufs Herz: Hatten wir früher nicht auch extrem schräge Helden?

  • Das Sams: Ein behaartes Wesen mit Rüsselnase und blauen Punkten, das im Bett von Herrn Taschenbier sitzt, schamlos Würstchen klaut und alles frisst – inklusive Papierkörben.
  • Der Pumuckl: Ein unsichtbarer, rothaariger Kobold, der beim alten Meister Eder wohnt, permanent klaut, Unsinn im Kopf hat und am liebsten Bier trinkt.
  • Die Teletubbies: Bunteste Fantasy-Wesen mit Fernsehern im Bauch und Antennen auf dem Kopf, die Babysprache sprechen und von einer lachenden Sonne beobachtet werden.

Verglichen damit ist Furzipups, der kleine Drache, der nur ein bisschen heiße Luft entweichen lässt, eigentlich fast schon wieder ein ganz normaler Held! 😉