Wie reinigt und pflegt man einen Geschirrspüler richtig?

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Die regelmäßige Reinigung und Pflege eines Geschirrspülers ist wichtig, damit das Geschirr hygienisch sauber wird, keine unangenehmen Gerüche entstehen und das Gerät eine lange Lebensdauer hat.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihren Geschirrspüler optimal pflegen:

1. Das Sieb reinigen (wöchentlich)

Das Sieb am Boden der Maschine fängt Speisereste auf. Wenn es verstopft, sinkt die Reinigungsleistung und es können Gerüche entstehen.

  • Vorgehen: Das Sieb (meist ein Schraubverschluss) herausdrehen.
  • Reinigung: Unter fließendem warmem Wasser mit einer Spülbürste und etwas Spülmittel reinigen.
  • Wichtig: Auch den Bereich unter dem Sieb kurz prüfen, ob sich dort Fremdkörper (z. B. Glasscherben oder Zitronenkerne) verfangen haben.

2. Die Sprüharme prüfen (alle 2–3 Monate)

Die kleinen Düsen an den Sprüharmen können durch Kalk oder kleine Essensreste verstopfen.

  • Vorgehen: Die Sprüharme lassen sich meist leicht abclipsen oder abschrauben.
  • Reinigung: Den Sprüharm unter Wasser abspülen. Verstopfte Löcher vorsichtig mit einem Zahnstocher oder einer Pinzette reinigen. Schütteln Sie den Arm, um lose Partikel im Inneren herauszuspülen.

3. Türdichtungen reinigen (alle 1–2 Monate)

In den Gummidichtungen an den Seiten und am Boden der Tür sammeln sich oft Fett und Feuchtigkeit, was zu Schimmel führen kann.

  • Reinigung: Wischen Sie die Dichtungen mit einem feuchten Tuch und etwas Essigreiniger oder mildem Spülmittel ab.
  • Hinweis: Verzichten Sie auf aggressive Reiniger, da diese das Gummi spröde machen können.

4. Intensivreinigung der Maschine (alle 3 Monate)

Um Fettablagerungen und Kalk im Inneren der Rohre und an schwer zugänglichen Stellen zu lösen, sollte die Maschine leer laufen.

  • Variante A (Maschinenpfleger): Einen speziellen Flaschen-Reiniger aus dem Supermarkt kopfüber in den Besteckkorb stellen und ein Programm mit mindestens 60 °C (Intensivprogramm) starten.
  • Variante B (Hausmittel): Geben Sie 1–2 Esslöffel Natron auf den Boden der Maschine und füllen Sie das Pulverfach mit Essigessenz (oder geben Sie den Essig in eine Schale im oberen Korb). Dann ebenfalls heiß laufen lassen.

5. Salz und Klarspüler nachfüllen

  • Spezialsalz: Es enthärtet das Wasser und verhindert Kalkablagerungen am Heizelement und auf dem Geschirr. Stellen Sie die Wasserhärte korrekt am Gerät ein (Werte beim lokalen Wasserwerk erfragen).
  • Klarspüler: Er sorgt dafür, dass das Wasser besser abfließt und keine Wasserflecken auf Gläsern entstehen.

Tipps für den Alltag (Prävention)

  1. Grobe Reste entfernen: Teller nicht unter fließendem Wasser vorspülen (Verschwendung!), aber feste Reste (Knochen, Kerne, Servietten) in den Müll kratzen.
  2. Richtig beladen: Achten Sie darauf, dass sich die Sprüharme frei drehen können und nichts die Düsen blockiert.
  3. Heiß waschen: Wer nur das Eco-Programm (meist 45–50 °C) nutzt, riskiert Fettablagerungen. Lassen Sie die Maschine etwa jedes 5. Mal im Intensiv-Programm (70 °C) laufen, um Fettreste wegzuspülen.
  4. Lüften: Lassen Sie die Tür nach dem Spülgang einen Spalt offen stehen, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann und sich kein Muff bildet.
  5. Maschinen-Deo? Ist meistens nicht nötig, wenn das Sieb sauber ist. Es überdeckt oft nur mangelnde Hygiene.

Ein kleiner Geheimtipp: Wenn Sie eine halbe ausgepresste Zitrone (ohne Kerne!) in den Besteckkorb legen, sorgt das für frischen Duft und löst leichten Kalk – aber Vorsicht bei empfindlichem Dekor auf Tellern!